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FAQs

 

 

Bodenmanagement

 

Kann man in den Boden „reinschauen“?
Nein, man kann je nach Vorgeschichte des Grundstücks (alte Pläne, welches Gewerbe o. Industrie war tätig, etc.) verschiedene Bohrungspunkte oder Schürfe fixieren und an diesen dann gezielt untersuchen.

Was kostet mich die Untersuchung meines Grundstücks?
Das ist von Fall zu Fall verschieden, es kommt darauf an, wie viele Bohrpunkte oder Schürfe gesetzt werden müssen und wie tief gebohrt werden muss.

Garantieren Sie für Ihre Untergrund-Untersuchung?
An den Punkten an denen gebohrt oder geschürft wurde, garantieren wir dafür, wir können allerdings nicht dafür garantieren, dass nicht einige Meter daneben (oder zwischen 2 Bohrpunkten) eine Kontamination vorhanden ist.

Was ist, wenn wir etwas anderes als vermutet finden?
Für jede Kontamination gibt es eine Sanierungslösung.

Was ist, wenn wir untersuchen und finden eine Kontamination, bekommen wir dann Probleme mit der Behörde? Ist es somit nicht besser ohne Untersuchung zu verkaufen?
Da für „Altlasten“ das Verursacherprinzip gilt, haften Sie auch noch dafür, wenn Ihnen das Grundstück schon lange nicht mehr gehört, deshalb ist es besser zu wissen, was sich in dem Grundstück befindet und eine geringe Wertminderung oder die Sanierungskosten in Kauf zu nehmen, als dann später (vielleicht auch erst in einigen Jahren) von den Kosten überrascht zu werden.

Ich habe ein Grundstück gekauft und baue ohnehin in 1 bis 3 Jahren darauf. Dann sehen wir sowieso was drinnen ist und das zahlt dann der Vorgänger?
Grundsätzlich gilt für Altlasten das Verursacherprinzip, allerdings muss man auch nachweisen können, dass der Vorbesitzer der Verursacher ist – einige Jahre nach dem Kauf könnte es schwierig sein, nachzuweisen, wie lange die Verunreinigung schon besteht.

Wir bauen sofort um, da sehen wir dann sofort was drinnen ist, wozu brauche ich eine Untersuchung?
Um den reibungslosen Ablauf auf der Baustelle zu gewährleisten, es wird begonnen zu graben, es findet sich eine Kontamination und Sie wissen nicht, was es ist, jetzt erst kann mit der Arbeit begonnen werden, um welche Kontamination es sich handelt, und wohin und wie sie entsorgt und behandelt werden kann, daher verlieren sie wertvolle Zeit und müssen evtl. Stehzeiten von Baufirmen und/oder Personal in Kauf nehmen.

Die Behörde schreibt uns ohnehin vor, was wir tun müssen, wofür also ein Gutachten selbst machen lassen?
Die Behörde gibt Ihnen keine Varianten vor, es gibt nur eine Umsetzungsmöglichkeit, von unserer Seite gibt es mehrere Sanierungsvorschläge, aus denen Sie sich den für Sie besten aussuchen können – natürlich wird im Endeffekt alle mit der Behörde gemeinsam abgestimmt – aber auch die Behördenverhandlungen können wir für Sie übernehmen.

Ist es möglich, dass bei Kontaminationen auch die Sanierung und Entsorgung von derselben Firma durchgeführt wird?
Ja, daraus ergibt sich rechtlich keinerlei Problem.

Inwieweit ist das Grundwasser durch meine Kontamination gefährdet?
Diese Frage kann erst nach einer Erkundung des Grundstücks beantwortet werden.

Gibt es Förderungen für die Sanierung von kontaminierten Grundstücken?
Ja, förderungsfähig sind Maßnahmen, die unmittelbar mit der Sanierung oder Sicherung einer Altlast zusammenhängen und Maßnahmen zur Errichtung, Erweiterung und Verbesserung von Abfallbehandlungsanlagen, soweit diese zur Sanierung oder Sicherung von Altlasten erforderlich sind. Diese Förderung gilt allerdings nur für bekannte Altlasten – siehe Altlastenkataster. Das Ausmaß der Förderung hängt von mehreren Kriterien ab und ist daher unterschiedlich.

Ich habe ohnehin einen Baumeister beauftragt, der macht das gleich mit, das ist doch wohl billiger?
Der Baumeister wird möglicherweise nicht das Know-How haben, die Kontamination abzugrenzen, d.h. wirklich nur das Material zur Entsorgung zu bringen, das kontaminiert ist, bzw. es in verschieden schwer kontaminierte Chargen (verschiedene Entsorgungskosten) aufzuteilen. Es könnte, bedingt durch das zu späte Feststellen der Kontamination, zu Stehzeiten auf der Baustelle kommen, die dann durch Sie zu tragen sind. Vor allem wird durch unsere Baustellenaufsicht auf diverse Sicherheitsvorschriften Bedacht genommen, die im Umgang mit kontaminiertem Materialien (im schlimmsten Fall sind die Materialien krebserregend, wie z.B. PAK) einzuhalten sind. Auch evtl. Behördenvertretungen wird Ihr Baumeister nicht für Sie übernehmen.

Können explosive Gase aus meiner Altlast beim Ausräumen aufsteigen?
z.B. bei Deponieräumungen kann es zum Austritt von Deponiegasen kommen, die auch explosiv sein können, diese Gase werden von uns im Vorfeld abgesaugt.

Ist das Grundwasser gefährdet?
Grundsätzlich kann das Grundwasser bei falschen Grabungsarbeiten gefährdet sein, kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Verunreinigung des Grundwassers, muss dieses sofort von der Kontamination gereinigt werden (abskimmen), auch dafür haben wir das nötige Know How. Ist es von Beginn an klar, dass das Grundwasser verunreinigt ist, werden Sperrbrunnen errichtet, um weitere Verunreinigungen des Grundwassers zu verhindern, das Grundwasser wird sofort in die Sanierungsmaßnahmen miteinbezogen.

Gibt es Sicherheitschulungen für das Personal auf der Baustelle?
Das Personal wird von unserer Baustellenaufsicht in Bezug auf die Sicherheitsvorschriften unterwiesen (auch jeder Neuzugang).

Handelt es sich dabei um allgemeine Sicherheitsschulungen?
Nein, nicht ausschließlich, es wird auch auf spezielle „Unsicherheiten“ der Baustelle hingewiesen – wie z.B. wenn irgendwo ein Gasaustritt möglich ist, oder wenn spezielle Schutzkleidung erforderlich ist.

 

 

Wassermanagment

 

Was gibt es für Brunnen?
Die Einteilung der Brunnen ist sehr vielfältig. Eine der gängigsten ist die in gebohrte Brunnen und in gegrabene Brunnen. Der Hauptunterschied ist die Eintauchtiefe in die wasserleitende Schichte. Gegrabene BRUNNEN TAUCHEN NUR WENIG IN DAS Grundwasser (zumeist etwa 1m) haben aber einen relativ großen Querschnitt, so dass sie trotzdem eine gute Leistung bringen. Gebohrte Brunnen haben einen kleineren Durchmesser aber tauchen dafür aber viele Meter in das Grundwasser ein, wodurch sie ebenfalls die gewünschte Menge liefern können. Der Hauptunterschied ist dann der, dass gegrabene Brunnen viel anfälliger sind auf trockene Jahre in denen der Grundwasserstand dann einen oder mehrere Meter tiefer liegt as üblich. Sie fallen dann trocken, während Bohrbrunnen immer noch liefern.

Was versteht man unter Brunnenwartung?
Unter Brunnenwartung versteht man eine Überbegriff für die Tätigkeiten der Brunnenreinigung, -regenerierung, - sanierung. In Deutschland und der Schweiz nennt man diesen Überbegriff oft auch Brunnenertüchtigung. Es werden darunter alle Maßnahmen verstanden, die zum Ziel haben die Wassermenge und Qualität die ein Brunnen bringen kann zu erhalten oder wieder herzustellen.

Was ist Brunnenreinigung?
Bei der Brunnenreinigung werden alle im Inneren des Brunnens entstandenen Anlagerungen entfernt. Zumeist sind diese

Sand und Schlamm aus dem Brunnensumpf sowie Anlagerungen an der Brunnenwand. Zumeist auch zur Brunnenreinigung zählt man die Brunnendesinfektion mittels Chlor oder anderer Desinfektionsmittel.

Was ist Brunnenregenerierung?
Brunnen altern. Unter Brunnenalterung versteht man den Rückgang der Leistung oder der Wasserqualität eines Brunnens. Dies ist zumeist durch Ablagerungen nicht nur an der Pumpe oder im Brunnenrohr bedingt sondern diese Ablagerungen und Biofilme entstehen auch hinter dem Brunnenrohr im Filterkies und im anstehenden Untergrund. Die Entfernung dieser Ablagerungen ist schwierig, da man nicht direkt dorthin zugreifen kann. Es gibt aber eine Reihe von Verfahren, welche dies (annähernd) vollständig ermöglichen. Diese Wiederherstellung der ursprüngliche Leistung versteht man unter Brunnenreaktivierung.

Was vertseht man unter Brunnensanierung?
Unter einer Brunnensanierung versteht man eine Bauliche Änderung am Brunnen um ein bestehendes Problem zu beheben. Gängige Probleme und Lösungen sind hier das Tieferbohren flacher Brunnen, das Setzen von Manschetten im Rohr um Rost oder Scheuerlöcher zu Schließen, das Einziehen von Inlinern um nicht mehr Standfeste Brunnenrohre zu stützen etc.

Wie oft sollte mein Brunnen gewartet werden?
Das ist eine Frage die nur Sie selbst beantworten können. Dies ist abhängig von der Qualität des Wassers (viel oder wenig Eisen, Kalk etc), von der Regelmäßigkeit des Betriebes, vom Alter des Brunnens und vielen anderen Faktoren. Als Faustregel sollte gelten, ab Neubau alle 5 Jahre nach 10 Jahren alle 2-3 Jahre ab 20 Jahre jährlich. Falls man sich nicht sicher ist kann eine Zustandskontrolle darüber Auskunft geben.

Was ist eine Zustandskontrolle?
Mittle verschiedener Verfahren wie zB Pumpversuch, Wasserprobennahme chemische und biologisch Analysen Kamerabefahrug etc. kann ein Fachmann Ihnen darüber Auskunft geben, wie es um Ihren Brunnen steht. Ob es sich um einen agilen hundertjährigen oder einen 10jährgen Neubaukandidaten handelt. Wie bei jedem technischen Bauwerk oder Anlage ist die laufende Beanspruchung und Pflege hier ein großer Einfluss.

Was bringt mir die Wartung meines Brunnens?
Bei regelmäßiger Wartung wird gewährleistet, dass der Wasserertrag und die Qualität nicht zurückgeht.

Was sind die Gefahren, wenn man auf die Brunnenwartung verzichtet?
Es besteht auf Dauer die Gefahr, dass zuwenig Wasser gefördert wird, bzw dieses von schlechter Qualität ist und sie somit die technisch mögliche Lebensdauer ihres Bauwerks nicht nutzen können. Auch ein Neuwagen, den man vom ersten Tag an nur Vollgas fährt und kein Service gönnt wird nach 5 Jahren tot sein, wenn sie ihn vorsichtig fahren und regelmäßig warten kann man mit einem Auto auch 50jahre und mehr fahren. (Ich fahre selbst einen Mercedes BJ 57 und freue mich auf seinen 50er im Alltagsbetrieb)

Wenn Sie den Brunnen warten, wie lange kann ich ihn nicht benutzen?
Üblicherweise ein Tag bis eine Woche je nach Aufwand

Wann raten Sie zu einer Brunnensanierung, wann zu einem Neubau oder einer Schließung?
Diese Antwort gibt die Zustandserhebung. Aber sehr oft kann man einen verloren geglaubten BRUNNEN WESENTLICH KOSTENGÜNSTIGER Warten als Neubauen, bei durchaus vergleichbaren Ergebnissen in Bezug auf Ihren Bedarf.

Wie garantieren Sie, dass keine Keime ins Wasser kommen?
Durch fachgerechtes Arbeiten. Genau so wie ein Arzt durch Anwendung der üblichen Vorsorgemaßnahmen sicher stellt, dass bei einer Operation keine Keime eindringen, können auch hier durch fachgerechtes Arbeiten diese Einträge verhindert werden. Nach einer Wartung ist aber üblicherweise der letzte Schritt eine Desinfektion.

 

Abfallmanagement

Können Sie wirklich jeden Abfall gesetzeskonform entsorgen?
Ja, sollte es in Österreich keine Lösung dafür geben (z.B. gibt es in Österreich keine Untertagedeponie), finden wir eine Lösung mit unseren Partnern im benachbarten Ausland.

Können Sie uns auch Behälter zur Verfügung stellen?
Ja, wir verfügen über das komplette Sortiment an allen für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle nötigen Behältern, Containern, Mulden, etc.

Können Sie auch die Logistik für uns durchführen?
Selbstverständlich können wir auch alle Abfälle vom gewünschten Ort zur gewünschten Zeit unter Einhaltung aller gesetzlicher Bestimmungen (z.B. Gefahrguttransporte) von Ihnen abholen.

Wie kann ich mir die Entstehung eines Gesamtentsorgungskonzeptes vorstellen?
Ein SpezialistIn aus unserem Unternehmen, setzt sich mit Ihnen zusammen, es wird geklärt, welche Abfälle, in welchen Mengen, an welchen Standorten oder Anlagen anfallen. Der Betrieb wird besichtigt und in Folge wird gemeinsam, die für Sie beste Lösung erarbeitet.

Würde die mikrobiologische Bodenaufbereitung nicht auch „im“ Boden funktionieren?
Im Prinzip ja, dabei handelt es sich dann um die sogenannte „In-Situ-Sanierung“, d.h. der Boden wird behandelt, ohne dass er ausgegraben werden muss, das ist für Bereich mit dichter Bebauung bzw. mit vielen Leitungen im Boden sehr günstig, z.B. kann der Boden unter Bahngleisen mit dieser Methode saniert werden.

Wann muss ein Unternehmen einen Abfallbeauftragen bestellen?
In Betrieben mit mehr als 100 Arbeitnehmern ist ein fachlich qualifizierter Abfallbeauftragter und ein Stellvertreter zu bestellen.

Wann muss ein Unternehmen ein Abfallwirtschaftskonzept erstellen?
In Betrieben mit mehr als 20 Arbeitnehmern ist ein Abfallwirtschaftskonzept zu erstellen.

Darf ein Abfallbeauftragter auch von einem externen Unternehmen gestellt werden?
Ja, er muss nur seine fachliche Qualifikation nachweisen können (Kursbestätigung).

Darf das Abfallwirtschaftskonzept von einem externen Unternehmen erstellt werden?
Ja, es müssen dem Unternehmen allerdings alle Daten, die dafür nötig sind, zur Verfügung gestellt werden.

Wann braucht ein Unternehmen einen Gefahrgutbeauftragten?
Unternehmen, deren Tätigkeit die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, Schiene oder auf Wasserstrassen oder das mit dieser Beförderung zusammenhängende Befüllen oder Verpacken, sowie Be- oder Entladen umfassen, müssen einen oder mehrere Gefahrgutbeauftragte benennen.

Darf der Gefahrgutbeauftragte von einem externen Unternehmen gestellt werden?
Ja, es müssen ihm/ihr allerdings alle dafür nötigen Daten des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden. Der Gefahrgutbeauftragte hat einen gültigen Schulungsnachweis vorzulegen.